Aktuelles

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Mär
02
2026

Hejsan März!

Seit dem Wochenende strahlt uns die Sonne mit ihrem allerschönsten Märzlächeln entgegen, die Tagestemperaturen fühlen sich mit Monatswechsel plötzlich und wie auf Knopfdruck auch märzisch an und die Sommersprossen haben ihr „Go!“ bekommen, um Nasenspitzen und die Flächen links und rechts daneben im Schwarm zu überfallen und dicht an dicht zu besiedeln.

Der Februar hat uns in seinen letzten Atemzügen aber noch eine kleine Ladung Schnee vor die Pfoten geworfen, die Temperaturen in Abschiedsstimmung nochmal bis über die minus 30 heruntergeschraubt und dann, über unsere 5-tägige Hundeschlittentour hinweg, ganz langsam ausgeatmet und Raum für seinen Nachfolger geöffnet.

Ab jetzt brauchen wir also unbedingt Sonnenbrillen, der eine oder andere sogar Sonnencreme, aber auf jeden Fall ist die Hochsaison für Wärmepads und michelinmännchenpuffige Kleidungschichten vorerst vorbei.

Feb
23
2026

Dieser Winter ist ein Gedicht

Wenn eine traumhaft schöne Woche auf die nächste folgt, dann ist so eine lange und auch anstrengende Wintersaison ein Gedicht! Immer neugierig auf die nächste Strophe bringe ich meine Gäste am Montagmorgen zum Flughafen zurück und nehme 4 h später meine neue Tourgruppe in Empfang und los geht’s wieder mit Kapitel 1 – der Einweisung, die stets und ausnahmslos mit Musherregel 1 eingeleitet wird „Nie den Schlitten loslassen!“ … und dann beginnen die tausend kleinen Abenteuer, die sich in den folgenden Tagen fröhlich aneinander reihen. Und derer bleiben wir tatsächlich nie verschont.

Immer wieder begrüße ich bekannte Gesichter und dieses Wiedersehen ist für mich in diesen Winterwochen wie fluffiger Neuschnee, der fröhlich durch die Luft wirbelt! Denn bei ihnen bin ich schon sicher, dass sie auf jeden Fall jeden einzelnen Moment, den wir erleben und jeden meiner Fellmützen bei absolut jeder Gelegenheit mit ganzem Herzen umarmen werden! Und bei denen, die neu dazu stoßen, hoffe ich, dass sie auch – zumindest ein wenig, am liebsten aber mit Haut & Haaren – in diesen Bann gezogen werden, bei dem endlos kuscheliges Fell, frostig-schöne Temperaturen, unberührte Natur und das Draussensein dem Gedicht seinen winterlangen Namen geben!

Feb
16
2026

Schneebettchen

Die letzte Übernachtungstour hat uns unter einem blitzeblauen Himmel zur Zeltkota und wieder zurück geführt. Und abenteuerlustig wie meine Musher sind, hat sich in einigen Köpfen direkt die von mir immer gern ausgesäte Idee gepflanzt, draussen im Schnee zu übernachten. Was auch oft genug praktiziert wird und an sich immer ein traumhaftes Erlebnis ist. Der mit Myriaden von kleinen leuchtenden Punkten gefüllte Sternenhimmel ist bei klarem Himmel ein wahrhaft unerreichbares Meisterwerk der Nacht und wenn sich dann auch noch ein Polarlicht direkt über Dir an das Firmament zaubert, ist das Bettchen im Schnee von nichts mehr zu übertreffen!

Nachdem jedoch die Temperaturen immer mehr auf die minus 30 zumarschiert sind und einem der gemütlich warme Abend im Lavvu ja listig vorgaukelt, im Zelt wird die Nacht ebenso kuschelig, ist die Idee der Schlafstatt unter dem Sternengewölbe aus den meisten Köpfen recht flott wieder herausgewachsen. Nur Christian hat an dem Wenn!-schon!-denn!-schon!-Erlebnis festgehalten. Und auch als einziger das Polarlicht gesehen.

Aber um 04.00, als ihm das Thermometer verschlagen minus 27 Grad unters kalte Auge rubbelte und die Froststarre schon in die nasenlochgrosse Schlafsacköffnung schielte, schob sich kapitulierend die Flucht unter die schützende Zelthaut in sein Nachtprogramm. Hier war es zwar nicht nennenswert wärmer, aber: man tiefkühlte zumindest in lieber Gemeinschaft ;-)

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