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Die ursprünglichste Art den hohen Norden zu durchqueren, ist eine Reise auf dem Hundeschlitten. Das intensive Erlebnis in der Natur gemeinsam mit den Hunden macht Ihren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis!
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Hier halten wir Sie über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden. Dazu gehören Veränderungen auf unserer Webseite, Ergänzungen in unserem Angebot und aktuelle Geschichten aus dem Huskyfarmleben.


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Frohe Weihnachten & God Jul!
25.12.2013
Saivo und Bodie im Lead
Wir wünschen Euch frohe Weihnachten mit all dem Köstlichen, Schönen und Lieben was dazu gehört! 

Was dieses Bild angeht, so stolpern wir über die Festtage bei unserer Suche nach Ruhe und Besinnlichkeit chronologisch ein wenig aus der Reihe – diese Aufnahme stammt von vorgestern, als wir mit unseren Weihnachtsgästen unterwegs zu unserer Zeltkota waren. Endlich versanken die Pfoten unserer Huskys wieder im frischen Neuschnee!
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Wintersonnenwende
22.12.2013
Wintersonnenwende
So erlebten wir gestern die Wintersonnenwende, den kürzesten Tag des Jahres. Die nur knapp über den Horizont steigende Sonne tauchte den Himmel in ein fantastisches Licht und kaum waren wir mit unseren Gespannen zurückgekehrt auf die Farm, begann der lang ersehnte dichte Schneefall, der erst spät am Abend wieder aufhörte. Heute Morgen zeigt unser Thermometer -15 Grad und vor der Tür erwartet uns eine traumhafte Winterlandschaft, wie wir sie uns in diesem verflixten Winter schon seit Wochen von Herzen gewünscht haben. Endlich! Pünktlich zu Weihnachten macht sich Frau Holle also endlich an die Arbeit. Wir wünschen Euch einen wunderschönen 4ten Advent!
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Etwas stimmt hier nicht!
17.12.2013
Unterwegs am 17.12.2013
Wir haben fast Vollmond, Weihnachten steht vor der Tür und seit einigen Tagen gab es kein Polarlicht zu bestaunen. Daran ist jetzt wirklich nichts Besonderes, aber all diese vertrauten Dinge verraten uns, dass sich die Welt eigentlich ganz normal weiterdreht. Doch etwas stimmt ganz und gar nicht! Während sich nämlich Väterchen Frost und Frau Holle zu einem viel zu späten Teamtreffen auf die Kanaren abgesetzt haben, sich genüsslich die Sonne auf die Bäuche brutzeln lassen und die schwächelnden Vitamin-D-Akkus nochmal richtig auftanken, tanzen deren Mitarbeiter mangels richtungsweisendem Management auf den Tischen Polka! 

Und wir stehen bei den Touren mit unseren Gästen vor der gleichen Herausforderung wie schon in der vergangenen Woche. Aber eines wissen wir hundertprozentig: unterwegs auf den Kufen wird wegen der absoluten Konzentration auf die unebenen und holperigen Trails der Kopf so derartig freigefegt von unnützem, stressendem Gedankengut, dass wir den diesjährigen Saisonbeginn auch als Burn-Out-Therapie mit Erfolgsgarantie hätten verkaufen können. 

Unsere dieswöchige 6-köpfige Männergruppe hält sich auf jeden Fall bravourös auf den Kufen und sie sprechen sogar von 'richtig viel Spaß', den sie bei den turbulenten Touren empfinden! Und was wünschen wir uns eigentlich mehr? 

Dennoch, es wäre schön, wenn Urlaubsansprüche des winterlichen Direktoriums mitten in der Hochsaison zukünftig rigoros gestrichen würden. Immerhin tut die Sonne ihren kurzen Dienst um diese Zeit der Wintersonnenwende auf einzigartige Weise. Mit ihren sanften Strahlen taucht sie den Himmel und die zarte Schneelandschaft in phantasievolle Pastelltöne und schafft tiefromantische Lichtstimmungen, die für uns diese Jahreszeit so besonders werden lassen. 

Die Sonne geht jetzt um 10:00 Uhr auf, schaut in der Tagesmitte nur ganz knapp über den Horizont und geht um 13:30 Uhr schon wieder unter.
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Chaos, Kälte und ein Riesenspaß
08.12.2013
Caro und Sabrina
Unsere erste Tourenwoche dieser Wintersaison begann genauso holperig wie derzeit unsere Trails aussehen. Statt zum ersten gemeinsamen Abendessen am Freitag hatten wir unsere 5-köpfige Gästegruppe erst am Samstagnachmittag nach insgesamt 900 gefahrenen Kilometern und unzähliger an verschiedenen Flughäfen verbrachten Wartestunden glücklich und in kompletter Mannschaft um uns versammelt. Schuld war Hildes kleiner Bruder Sven, der am Freitag im Süden Schwedens sein Unwesen trieb und unsere logistisch perfekt durchgeplante Beschaffungskette an diesem ersten Tag der Saison völlig durcheinanderwirbelte und unsere Gäste nur schübchenweise eintreffen ließ. Damit hatte jeder von ihnen seine erste Reiseabenteuergeschichte schon mal in der Tasche, und das ganz ohne dass wir etwas dazu beigesteuert hätten! 

Aber heute früh, als wir die ersten Schritte über die Farm zurückgelegt haben, wussten wir: da geht noch richtig was! Vor der Tür lief nämlich der Nummer-2-Hit unserer ganz persönlichen Musher-Hit-Liste. Während die Nummer 1 seit jeher der klangvolle Gesang unseres Rudels ist, hält sich auf Platz 2 das kälteverheißende Quietschen des Schnees: je lauter es unter den Schuhsohlen quietscht, desto tiefer liegen die Temperaturen. Und heute Morgen quietschte es sagenhaft laut! Das Thermometer zeigte -30 Grad.

Nachdem jeder unserer Gäste diese Zahl für sich interpretiert hatte, begann der Sturzflug auf die Reisetaschen und damit ein gnadenloses Gefeilsche um den warmen Extra-Pulli... 
Kurz, alle kamen schließlich phänomenal gut ausgepolstert zu den Startvorbereitungen und stellten sich dem bevorstehenden Erfrierungstod mit grimmiger Entschlossenheit!

Doch seht nur, was -30 Grad aus unseren Gästen (hier Caro & Sabrina) während der Hundeschlittentour gemacht hat. Es war ein perfektes Erlebnis!
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Endlich wieder auf den Kufen!
05.12.2013
Chacha ist überglücklich nach seinem ersten Hundeschlitten-Training
Was ist bloß mit dem Musher, dass ihm das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht weicht? Genau! Er steht endlich wieder auf den Kufen! 

Es ist soweit! Gestern haben wir unsere Hunde das erste Mal in diesem Winter vor die Schlitten gespannt. Erst vorsichtig 4 Fellmützen pro Team und heute ging es wagemutig mit 5er Gespannen auf Tour.

Die Ausflüge sind allerdings ein rasant-wildes Holterdipolter auf einer gut und gerne als ‚herausfordernd‘ zu betitelnden Schneeschicht. Und diese Fahrten querfeldein durch die Wälder und Moore begeistern durch einen sich permanent ändernden Neigungswinkel des Schlittens, von dem wir gar nicht wussten, dass man damit überhaupt noch auf den Kufen bleiben kann. 

Es ist in etwa so, als schipperte man mit einer kleinen Segeljacht gerade ums Kap Horn, während ein gewaltiger Sturm über einen hinweg jagt und die Wellen mit der Jolle lustig Pingpong spielen und man sich verzweifelt an der Reling festklammert, um nicht über Bord gespült zu werden. Für den geübten Musher (aber auch für jeden Sportsgeist) ist das zwar ein riesen Spaß – und für die Hunde sind die neuen Möglichkeiten ohnehin wie ein vorgezogenes Weihnachtsfest – doch für den Ungeübten bäumt sich vermutlich mit jeder ‚Welle‘ die Frage auf, was das Prospekt wohl mit dem „romantischen, sanften Dahingleiten in einer tief verschneiten Winterlandschaft“ gemeint hat. Zumindest die tiefe Nachtruhe ist in diesen Tagen gesichert.
Aber an dieser Stelle halten wir einmal fest: Hundeschlittenfahren ist eine sportliche Aktivität!

Jetzt hat die Schlittensaison also endlich angefangen. Zwar nicht mit Bravour, dafür aber mit Krawums! 

Es gibt aber auch besinnliche Momente: Hier erleben wir gerade andächtig das genussvolle Gleiten über die wellenlose Eisfläche eines Sees. Das Thermometer zeigt jetzt -18 Grad.
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Wenn man Wunder braucht...
10.11.2013
Kaum haben wir die enorm hohen Flugpreise der Nextjet für die innerschwedische Strecke Stockholm-Lycksele versucht mit einem Ausweichflughafen abzufedern, geschieht ein kleines Wunder: die Nextjet hat, kurz vor knapp, wieder preisgünstige Tickets für diesen Winter herausgegeben.
Damit kann man die Strecke Stockholm (ARN) <-> Lycksele (LYC) für Flüge ab dem 9.Dezember wieder zum "Nextjet-günstigsten" Preis buchen! Die Anreisemöglichkeit nach Umeå (UME) besteht weiterhin für die Tourwoche vom 6.-13.Dezember 2013.
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Das Ren und die vierbeinigen Jäger
05.11.2013
Ein Rentier
Mit unseren Welpenspaziergängen ist nun für dieses Jahr leider Schluss. Und schuld daran ist dieser stattlich gehörnte Vierbeiner samt seiner Artgenossen.

Wie jedes Jahr wenn der Winter beginnt, werden die Rentiere aus den Bergen in die tiefer liegenden Waldregionen transportiert, wo sie leichter an Nahrung gelangen können. Inzwischen sind die Wälder voll mit ihnen, unser Nachwuchs hingegen unfassbar neugierig und verdammt schnell und wir darüber am Zweifeln, ob unsere Leckerlis wohl im Vergleich mit einer abenteuerlich-aufregenden Gruppenjagd möglicherweise an Attraktionskraft eingebüßt haben. Oder zumindest kurzerhand in der Warteschleife landen.
Auch wenn man Hunden unterstellt, sie können nicht abstrakt denken, was ja auch stimmt – was bleibt ist der INSTINKT. Das Ren rennt weg, im ungeschickten Galopp, und verspricht allein damit jede Menge Spaß. Das Leckerli rennt nie weg! Und liefert nur einen 0,7 cm dicken Genuss, eine 0,1 Sekunde andauernde Freude und zudem ein 100% täglich dargereichtes Vergnügen… Welch trauriger Vergleich für einen geborenen Jäger!

Und übrigens, es hat geschneit! Etwa 10 cm Schnee sind jetzt bodendeckend überall verteilt. Für den Schlitten ist es noch zuwenig, aber als Pfotenschutz ist diese Schicht perfekt.
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Wurmrazzia
03.11.2013
Pripps vernascht seine Anti-Wurm-Ration.
Ich hätt‘ gern Entwurmungstabletten für 2.000 kg Hund, bitte!

Diese Bestellung bringt den einen oder anderen Apotheker bestimmt ins Grübeln, ob nicht der Kunde mit dem 1x1 auf Kriegsfuß steht... 
Doch ob es die Futterbestellung ist, bei wir jedes Mal zwischen 3-5 Tonnen Fleisch, je nach Jahreszeit, ordern, ob es die Impfdosen für die ganz Meute sind oder eben die Entwurmungspillen - alles wird in stattlicher Menge benötigt.

Heute war allgemeine Wurmrazzia angesagt und wir konnten zusehen, wie sich unsere vierbeinige Bande blitzschnell zu Junkies entwickelte. Die richtige Tablettenmenge in köstliche Fleischbällchen gerollt und - flutsch - mit Unterdruck hinein in die gute Stube…so schnell kann man gar nicht gucken, wie die Klopse den Schlund hinuntergerutscht sind und der Blick schon wieder sehnsüchtig nach Nachschlag schreit!

Hier vernascht gerade Pripps seine Anti-Wurm-Ration.
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Neue Anreisemöglichkeit: Umeå
31.10.2013
Es sind noch Plätze frei!
Da inzwischen leider die Flüge zu unserem Heimatflughafen Lycksele am Rande des Unbezahlbaren angelangt sind, bieten wir jetzt für ausgewählte Tourwochen einen alternativen Flughafen für die An- und Abreise an: Umeå [UME].

Die Stadt Umeå  liegt zwar an der Küste und damit auch eine kleine Weltreise von uns entfernt. Die Preise liegen allerdings noch unter der Hälfte der Lycksele-Strecke. Dafür verdoppelt sich ausgleichend die Transferzeit zur Huskyfarm, doch man erhält die einzigartige Chance, bei der Fahrt ein großes Stück des winterlichen Norrlands zu erleben!

Der neue Zielflughafen Umeå (UME) gilt für folgende Tourtermine:
06.12.2013 – 13.12.2013
13.01.2014 – 20.01.2014
20.01.2014 – 27.01.2014
27.01.2014 – 03.02.2014
03.02.2014 – 10.02.2014
10.02.2014 – 17.02.2014

Tipps und Hinweise zur Anreise zur Huskyfarm finden Sie unter der Rubrik: Unsere Farm / Anreise.
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Faszinierendes Himmelsleuchten
31.10.2013
Gestern Nacht gerieten wir wieder ins Staunen und Träumen, was eine Wolkendecke an anderen Tagen alles im Verborgenen halten mag. Sterne über Sterne, die den dunklen Nachthimmel verzieren, eine dann und wann vorbeisausende Sternschnuppe und schließlich ein über die gesamte Himmelskuppel waberndes, leuchtendes Polarlicht. Wir erlebten unter dem sternenklaren Nachthimmel eine wunderschöne Vorstellung. Ein phänomenales Schauspiel, das wir zwar schon oft erlebt haben, das uns aber immer wieder fasziniert!
Polarlicht am 30.Oktober 2013 Polarlicht am 30.Oktober 2013
Polarlicht am 30.Oktober 2013 Polarlicht am 30.Oktober 2013
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Monday
17.10.2013
Die Altersresidenz ist fertig!
Es gibt da neuerdings etwas in unserem Leben, dessen Erwähnung längst überfällig ist: 
Es ist weiblich, es ist blond und es hat tiefblaue Augen. Und damit liegt einem kleinen Wattebausch die Welt zu Füssen! 

Wir haben ihr den Namen Monday gegeben, dem kleinen unerwarteten Besucher, der plötzlich eines Tages – genauer eines Montages - in unser Leben gestolpert ist.
In Monday‘s jungem Leben, 8 Wochen ist sie jetzt alt, haben sich jedoch schon so einige erstaunliche Dinge getan und dabei war nicht alles, wie es sein sollte: 

Zum einen ist Monday das Ergebnis eines (ungesteuerten) Techtelmechtels zwischen Habby und Maisa. Immerhin zwar eine gelungene Kombination. Jedoch im Laufe der Zeit - ob der schlanken Figur von Maisa, die sie bis zum Schluss beibehalten hat - dennoch eine kleine Überraschung nach einer beinahe wegdiskutierten Trächtigkeit. 

Einen weiteren Ausnahmefall lieferte uns Monday, als sie ihren Weg auf die Welt im Alleingang angetreten hat. Das kommt vor, ist aber eher selten. Allerdings war sie dafür der größte Welpe, den wir bisher erlebt haben und hat seither alles daran gesetzt, diesen Status nicht mehr aufzugeben. Zum Vergleich: der dickste und größte des Wurfs von Nasca, Carlos, wog nach 14 Tagen 1.080 Gramm. Monday brachte im gleichen Alter bereits 1.720 Gramm auf die Waage!

Das folgenschwerste Problem, mit dem sich Monday nun ihr Leben herumschlagen muss ist, dass wir zur Zeit der Namensfindung den Wochentag ihrer Geburt verwechselt haben, der partout ein Sonntag war! Doch die Taufe hatte am Tag der Erkenntnis bereits stattgefunden, Monday reagierte schon auf Monday und damit schleppt sie nun unseren Irrtum ihr Leben lang mit sich herum… 

Inzwischen hat Monday auch den 6-köpfigen Nachwuchs von Nasca kennengelernt und ist seit 2 Wochen bei unseren Spaziergängen durch Wälder und Moore mit von der Partie. Während Monday als flauschiges, bauschiges, blütenweißes, stets überglückliches Etwas durch die Gegend hüpft, wurde sie von dem schwarzen Sechserpack, die mit ihren jetzt 12 Wochen deutlich kräftiger, schneller, in ihren Bewegungen schon weitaus geschickter und zudem eine eingeschworene Gemeinschaft sind, anfangs verfolgt, dann überrannt und schließlich – Gott sei Dank – endlich ignoriert. Mittlerweile ist Monday von ihnen akzeptiert und gleichberechtigtes Mitglied bei den Ausflügen. In Rio hat sie ihren Lieblingsspiel- und –raufpartner gefunden und ist nicht zu schüchtern, den anderen in den Hintern zu zwicken, sobald einer von ihnen – mal wieder rücksichtslos und viel zu schnell - an ihr vorbeischießt. 

Wir sind riesig gespannt, was für ein großes Mädchen im Laufe der Wachstumsphase aus ihr wird und ganz besonders, ob die Fähigkeiten ihrer Eltern bzw. Großeltern, die richtig gute Leithunde waren, an sie weitergegeben wurden. 

Willkommen in unserem Leben, Du kleine Monday!
(Auf dem Foto ist der kleine Wattebausch 5 Wochen alt.)
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Altersgerechtes Wohnen auf der Huskyfarm
06.10.2013
Die Altersresidenz ist fertig!
Geschafft! Die letzte von 2.800 Krampen sitzt.
Das letzte große Vorhaben dieses Sommers ist zum Abschluss gekommen und wir feiern Einweihung. Mit jeder Menge Vierbeiner. Diese beiden – Stig & Eisbär – können den Genussfaktor des Ganzen noch nicht so recht erfassen und sind gerade ausschließlich für Inspektion und Prädikatsvergabe vor Ort. Und um ihre Neugier zu stillen. Irgendwann kommen schließlich auch diese beiden in die Jahre. Entstanden ist nämlich ein Alterswohnsitz für unsere Pensionäre mit einer Zwingeranlage und einem separaten Freilauf von etwa 1.500 qm. Damit können unsere alten Herrschaften nach Herzenslust rund um die Uhr frei herumlaufen und müssen sich keine Freilaufzeiten mehr mit den anderen teilen! Und im Winter, wenn die arbeitende Bevölkerung auf Tour ist, geht das große Tor auf und ihnen gehört auch der ganze Rest der Huskyfarm! 

Wir sind überglücklich und freuen uns von Herzen, dass wir unsere Idee des altersgerechten Wohnens für unsere Vierbeiner umgesetzt haben und hoffen, die Belegschaft genießt ihre neue Freiheit.

Das Beste, was einem alten, aus dem Arbeitsleben ausscheidenden Husky passieren kann ist, dass er dort bleibt darf, wo er aufgewachsen ist, wo er jahrelang gearbeitet hat, wo er seine Rudelkameraden kennt und auch die Menschen die ihn viele Jahre versorgt haben und mit denen er gemeinsam unzählige Winter durch dick und dünn gegangen ist. Dass er dort bleiben darf, wo er sein Zuhause hat. Es gibt vielleicht Alternativen, aber selten wird eine den alten Husky glücklich machen. 

Und den Respekt, ihnen die letzten vielleicht 2 bis 4 arbeitsfreien Jahre so schön wie möglich zu gestalten, haben sie sich 100fach verdient!
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Polarlichter!
03.10.2013
Im Laufe des gestrigen Abends klarte der über viele Tage wolkenverhangene Himmel endlich wieder auf und zum Vorschein kam in dieser sternenklaren Nacht ein fantastisches Lichterspiel.
Polarlicht am 03.Oktober 2013 Polarlicht am 03.Oktober 2013
Polarlicht am 03.Oktober 2013 Polarlicht am 03.Oktober 2013
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Farbenpracht rund um die Uhr
13.09.2013
Polarlicht September 2013
Jetzt, wo die Tage langsam wieder kürzer werden und die Nächte wieder richtig dunkel sind, konnten wir in der letzten Nacht endlich wieder das Nordlicht beobachten.
Farbenpracht zur Herbstzeit
Während das Nordlicht den Nachthimmel in leuchtend grünen Mustern dekoriert, erstrahlt in diesen Wochen auch tagsüber das ganze Land in allen Nuancen zwischen leuchtend gelb bis tiefrot. Es ist Herbst in Lappland!
Unser 8 Wochen junger Nachwuchs
Und nicht nur das Jahr schreitet voran: auch unser vierbeiniger Nachwuchs wächst, was das Zeug hält und erinnert schon fast nicht mehr an die schnuffigen Welpen, die sie irgendwie gestern gerade noch waren. Richtige kleine Hunde sind inzwischen aus ihnen geworden! Die zwar noch andauernd über sich selbst stolpern, aber darüber zumindest nicht verzweifeln.
Ihre Neugier bei unseren täglichen Spaziergängen durch Wälder und Moore ist unübertrefflich und es gibt nichts, was nicht die Aufmerksamkeit der kleinen Racker erregt. Alles wird erstmal in die Schnauze genommen und auf Bissfestigkeit und Geschmack geprüft.
Doch all das Neue, was sie jetzt kennenlernen und bei dem ihre immense Neugier die Vorsicht besiegt, wird ihnen - und uns - später von großem Nutzen sein!
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Trainingsbeginn
02.09.2013
Huskytraining
September! Trainingsbeginn! Unsere Huskys waren außer Rand und Band – und endlich wieder in ihrem Element! Laufen, was die Pfoten hergeben, bis dass die Bremsen qualmen!

Heute Morgen fiel der Startschuss, 06:30 Uhr, regenwolkenverhangener Himmel, 8 Grad Starttemperatur an der Luft und 350 Grad unter den Pfoten... Was für eine gigantische, alles und jeden mitreißende Freude an diesem Vormittag über die Farm gefegt ist! Regenbekleidung war als Utensil nur noch zweitrangig, Ohrenstöpsel stiegen im Ranking rasant nach oben.

Nach 6 km Trainingsstrecke pro Team war die Aufregung vorbei, die Hunde überglücklich und einmal rundweg geschafft. Welch genüssliche Ruhe diesen, unseren Platz plötzlich erfüllte!
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24 kleine Pfoten ...
25.07.2013
Wildes Schneegestöber im Fjäll
Manchmal passieren großartige Dinge! Und so ein kleiner Husky, der plötzlich ins Leben stolpert, ist einfach etwas Sensationelles! Doch ein Wunder passiert selten allein und so brachte dieser kleine Vierbeiner gleich noch 5 Geschwister zur Gesellschaft mit in seine neue Welt. 

Mit dieser Gefolgschaft hat uns Nasca tatsächlich überrascht, denn wie bei ihrem letzten Wurf 2009 liegt die Männlein/Weiblein-Aufteilung bei 4 : 2.
 
Das einzige, woran Nasca nicht gedacht hat, ist, dass für unsere Gäste eine gemischtere Farbpalette äußerst hilfreich sein kann. Bis auf einen dunkelbraunen Ausrutscher räkelt, schläft und nuckelt in ihrer Hütte nur tiefschwarz…
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Über Seen und durch's Fjäll!
13.07.2013
Wildes Schneegestöber im Fjäll
Einsatz für unsere Kanus! Während in diesem Moment ein kräftiger Regenguss über uns herfällt, genossen wir gestern mit unseren Gästen auf einer 15 km langen Seen-Rundtour ein herrliches Paddelwetter. Und einmal mehr konnten wir erleben, wie die Ruhe und Abgeschiedenheit, die uns hier umgeben, unsere Gäste beeindrucken.

Vor wenigen Tagen unternahmen wir einen spontanen Kurzausflug ins Fjäll. Die wenigen Stunden des ausklingenden Tages und die eine Nacht, die wir in der Berglandschaft des Vindelfjällen Naturreservats verbracht haben, waren ein wunderschönes Erlebnis!
Ostern 2013 im schwedischen Fjäll
Nicht nur im Winter, wenn sich der Schnee meterhoch türmt und zu einer abenteuerlichen Hundeschlittentour einlädt, ist Lappland eine traumhafte Erfahrung. Auch in den Sommermonaten ist der Norden Europas eine Schatzkiste der Natur, die man erlebt haben muss!

Nichts so Genussvolles geschieht jedoch ohne einen zweiten triftigen Grund: unser Sommerprogramm erlebt für 2014 eine grundlegende Überarbeitung.
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Traumhafte Sommerzeit!
07.07.2013
Wildes Schneegestöber im Fjäll
Die vergangenen Wochen waren nicht erlebnislos! Im Gegenteil, wir hatten alle Hände voll zu tun! Doch um niemanden die sommerliche Urlaubsstimmung zu verderben, haben wir unsere eher unsommerlichen Erlebnisse ganz kurz in diesem einen Bild zusammengefasst.

Mit einem Arm bauen wir an einer neuerworbenen, aber über 100 Jahre alten Hütte in der Wildnis und mit dem anderen werken wir an einer neuen Stuga auf der Farm. Bald ist das Gros dieser beiden Bauprojekte geschafft, doch fertig sind wir dann noch lange nicht - das nächste Schaffenswerk dieses Kalenderjahres wartet auch schon ungeduldig auf seine Umsetzung...

Unterdessen verwöhnt uns die Natur mit vielen schönen Eindrücken und erinnert uns daran, wie fantastisch die nordische Landschaft in den Sommermonaten ist!
Wollgras
Blütenweiße Wollmeere breiten sich in diesen Wochen über die unendlich weiten Moorflächen Lapplands aus. Doch nicht nur uns entzückt dieser wunderschöne Anblick der fröhlich im Wind wogenden leuchtenden Wattebäusche. Denn der Sage nach spinnen die Trolle aus dem flauschigen Wollgras ihr Garn. Also Achtung beim Queren der nordischen Moore – trollige Erntetrupps sind vielleicht in der Nähe!
Mitternachtssonne
Dunkel wird es in den Sommermonaten im Norden Europas nicht mehr. Sonnenaufgänge wie diesen erlebt man daher mitten in tiefster Nacht. Es ist grandios!
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Frühlingseinmarsch voller Bravour!
26.05.2013
Wildes Schneegestöber im Fjäll
Die langen Tage und das seit über einer Woche anhaltende fantastische Wetter machen es auch für uns unwiderstehlich, die schöne und einsame Natur unserer Umgebung am Ende eines Arbeitstages zu genießen. Begleitet hat uns auf unserem gestrigen späten Ausflug unsere Panda – eine wie besessen arbeitende Huskydame und fast-schon-Haushund in Personalunion.

Und was tut der grosse Rest unserer Vierbeiner? Es ist Ferienzeit für die Huskys. Sie kosten die Ruhe voll aus, freuen sich über das Leben im allgemeinen und den Mordsgaudi, den sie bei ihren gemeinsamen Freilaufrunden haben!
Ostern 2013 im schwedischen Fjäll
Das ungewöhnlich schöne und warme Wetter führt vor allem dazu, dass wir gerade unseren grünsten Maimonat erleben. Und auch die letzten Schneereste sind erstaunlich schnell verschwunden. Nach einem halben Jahr Schnee ist das viele frische Grün ein wunderbarer und genießerischer Anblick!

Ostern 2013 im schwedischen Fjäll
Und etwas anderes passiert saisonbedingt gerade mit den Hunden: Fellwechsel ist angesagt!

Wenn Ihr denkt, Euer Hund zuhause haart, dann habt Ihr DAS hier noch nicht erlebt! Mit dem abgestoßenen Winterfell unserer Hunde könnten wir locker den Dachstuhl eines Einfamilienhauses garantiert biologisch isolieren.

Zum Glück setzen nicht alle Hunde gleichzeitig zum Fellabwurf an, sondern hübsch ordentlich gestaffelt. So haben wir eine reelle Chance, mit dem Kamm hinterherzukommen. Nicht, dass es nötig wäre, all die Fellnasen zu kämmen. Die Fellteppiche fallen auch irgendwann von allein ab. Aber auf der einen Seite kommt so schneller frische Luft an den Körper, das Fell bleibt sauber und außerdem macht es bei diesen Erfolgsaussichten einen riesigen Spaß, den Kamm anzusetzen! Eine geniale Tätigkeit für die Arbeitsmoral – mit jeder Armbewegung sieht man büschelweise, was man getan hat! Und nicht nur im Kamm, bleibt das Arbeitsergebnis hängen, sondern auch an Armen, T-Shirt, Hose…
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Helle Nächte
23.05.2013
Wildes Schneegestöber im Fjäll
Inzwischen geht die Sonne bei uns erst kurz nach 22 Uhr unter und die Nächte sind schon lange nicht mehr dunkel. Kaum hat der Frühling nach unseren Maßstäben begonnen, bewegen wir uns schnurstracks auf Mittsommer zu, dem längsten Tag des Jahres. Dieses Foto haben wir gestern Abend nach 23 Uhr aufgenommen. Der Mond erinnert uns zumindest täglich daran, dass es Nacht ist - Zeit zum Schlafengehen.

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Huskytour Storfjället 2013
06.05.2013
Hier haben wir Euch einige Erinnerungen aus den vergangenen 5 Tourwochen zusammengestellt, in denen wir mit den Gespannen in der Gebirgswelt des schwedisch-norwegischen Grenzgebirges unterwegs waren. Es waren fantastische Wochen mit einzigartigen Momenten, die wir mit unseren Hunden in dieser winterlichen Gebirgswelt erleben konnten.

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Stürmische Ostergrüsse
31.03.2013
Wildes Schneegestöber im Fjäll
Stürmische Ostergrüße senden wir Euch aus einem fantastischen Ostersonntagswetter!

Heute, auf unserer letzten Etappe unserer ersten Hundeschlittentour im schwedisch-norwegischen Grenzgebirge in diesem Jahr, sitzt uns ein energisches Lüftchen im Nacken. Wie mit purer Entschlossenheit, uns nach 5 Tagen endlich aus den Bergen des Vindelfjäll Naturreservats vertreiben zu wollen, brettert der Wind über das Ammarfjäll in das Tal hinunter und verpasst uns einen ordentlichen Anschub und den dahinrasenden Schneeflocken perfekt kalibrierte horizontale Flugbahnen, die oft so dicht beieinander liegen, dass man das Gespann vor sich kaum noch erkennen kann.
Hätten wir Segel im Gepäck, wir könnten die Hunde in unsere Schlitten setzen und kämen mit der gleichen flotten Geschwindigkeit voran! Gut, dass wir - im perfekten Einklang mit der Wetterlage - in genau die richtige Himmelsrichtung reisen!

Doch nicht jeden Tag im Fjäll hatten wir solch ein zauberhaftes Wetter. Es gab sogar noch schönere Momente:
Ostern 2013 im schwedischen Fjäll
In diesen 5 Tagen, in denen wir mit unseren Gästen und 40 Huskys in dieser grandiosen Fjälllandschaft unterwegs waren, erlebten wir von ungetrübtem Sonnenschein, Aussichten stehlenden Wolken, wildem Schneegestöber am letzen und Polarlicht am ersten Tag so ziemlich alles, was die winterliche Frühlingsnatur zu bieten hat. Diese Tour war ein gelungener Auftakt in die noch folgenden 4 Tourwochen, in denen wir mit den Hunden in den Bergen des schwedisch-norwegischen Grenzgebirges unterwegs sein werden.
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Polarlichtgewitter über Lappland
17.03.2013
Polarlicht am 17.3.2013
Polarlicht am 17.3.2013 Polarlicht am 17.3.2013
Polarlicht am 17.3.2013
Heute Abend stand der Himmel in Flammen! Dieses Naturschauspiel zu beobachten war einfach spektakulär! Atemberaubend und absolut fantastisch!
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Unsere vierbeinige Familie 2013
15.03.2013
Unsere vierbeinige Familie 2013
Oft fragen unsere Gäste, was für Huskys denn eigentlich auf dieser Huskyfarm leben. Um diese Frage nicht nur schriftlich, sondern auch bildlich zu beantworten, haben wir jetzt einmal alle unsere vierbeinigen Familienmitglieder für ein Familienfoto Aufstellung nehmen lassen.

Steht man als Gast einer Hundeschlittentour, als der man nicht in jedem Fall mit den nordischen Rassen vertraut ist, inmitten dieser unüberschaubaren Vielfalt an Farben, Mustern, Formen und Größen, ist man als Laie schnell überfordert bei dem Versuch, eine Rassebestimmung vorzunehmen. Ist man nämlich noch kurz vor der Reise dem lieben Nachbarn begegnet, der gerade seinen aus dem Bilderbuch geschnitzten blauäugigen Husky an der kurzen Leine eine Runde um den Block Gassi führte, sieht man sich jetzt einer völlig anderen Ausprägung des Begriffes „Husky“ gegenüberstehen: Das, was Ihr bei uns trefft, ist der Alaskan Husky. Im Gegensatz zu den anderen bekannten nordischen Rassen - dem Siberian Husky, dem Grönland-Husky und dem Malamut stellt der Alaskan keine anerkannte Hunderasse dar und entspricht in seinen äußerlichen Eigenschaften keinem Rassestandard. Und daher trifft man bei uns auf eine kunterbunte Mischung dichtbepelzter Vierbeiner, die sich auf den ersten, ungeschulten Blick nur in den Grundeigenschaften der Spezies Hund ähneln.

Entstanden ist der Alaskan seinerzeit durch wohlüberlegte Kreuzungen verschiedener Hunderassen, mit dem Ziel, die Vorzüge der nordischen Rassen, wie deren unübertroffene Ausdauer, extreme Robustheit und hohe Widerstandsfähigkeit gegen die tiefen nordischen Temperaturen zu einem liebevollen Gesamtpaket zu vereinen und ihm gleichzeitig noch eine weitere Eigenschaft hinzuzufügen, in der er die anderen nordischen Rassen gemeinhin übertrifft: Schnelligkeit!

Und so unterschiedlich wie unsere 60 Alaskan Huskys auch aussehen, so verschieden sind auch ihre Charaktere. Was Ihr hier seht sind 60 Individualisten, 60 höchst eigene Persönlichkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten; ein jeder mit seinen besonderen Stärken und Schwächen, die jeden einzelnen von ihnen so liebenswürdig und einzigartig machen, bis in die Spitze ihres kuscheligen Fells!
In einer Eigenschaft allerdings sind sie sich alle überaus gleich: in ihrem unbändigen Willen zu Laufen! Dieser tiefe Herzenswunsch ist ihnen allen gemein. Ohne Einschränkungen oder Kompromisse gleichen sie sich hierin wie ein Ei dem anderen!
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Geburtstagsüberraschung!
13.03.2013
Sonniger März in Lappland
Oft erleben wir, dass eine Hundeschlittentour als Geschenk für einen Geburtstag ausgewählt wird. Genauso war es auch bei Edgar, der in dieser Woche bei uns ist und heute die zweite Etappe seiner Huskytour zurückgelegt hat.

Der Geburtstag lag direkt vor der Reise und bis dahin wurde ihm kein Sterbenswörtchen verraten; noch nicht mal einen noch so kleinen Hinweis konnte er seiner Frau entlocken! Er wusste zwar, dass ihn sein Geschenk in die Ferne führt. Da er und seine Frau sich jedoch schon so einige Jahre kennen und sie ihn auch begleiten würde, erwartete er das Reiseziel felsenfest irgendwo im warmen Süden. Vorausschauenderweise hatte Edgar in der letzten Woche noch einen Abstecher in ein Bekleidungsgeschäft gemacht und sich eine neue Badehose zugelegt. Sicher ist sicher! Doch dann kam der Geburtstag und in dem Moment, als ein kurzes Ziehen an der Schleife das Überraschungspaket entfesselte, hätte das Wunder nicht grösser sein können: Eine Hundeschlittentour – mitten im tiefsten Winter Lapplands!
Geweckt waren zwar Neugier, Spannung und eine große Portion Abenteuerlust. Doch hinüber waren sie - die Träume von den Bahamas, den Malediven und den Seychellen!

Aber Edgar! Ein wenig von all dem können wir Dir hier auch bieten: strahlend weiße Strände wohin das Auge blickt, die Sonne scheint aus voller Kraft von einem ungetrübten, tiefblauen Himmel und sogar die Temperaturen erreichten schon 33 Grad im Schatten! Zwar schummelte sich ein klitzekleiner Strich vor die Temperaturanzeige, doch da sind wir gefälligst mal nicht so pingelig!

Sonniger März in Lappland
Aber mal ganz ehrlich – die Überraschung ist vollauf gelungen! Seit seiner Ankunft verschwindet das Lächeln aus Edgars Gesicht einfach nicht mehr und wir reden uns ganz fest ein, dass es über die -33 Grad der vergangenen Nacht nicht etwa eingefroren ist!
Trails of Lapland
Der nächste Winter kommt bestimmt!
23.02.2013
Larsson kurz vor seiner ersten Nacht in der Wildnis
Während der aktuelle Winter in vollem Gang ist und unsere Huskys mit unendlich viel Spaß, Energie und Adrenalin ihrer täglichen Arbeit nachgehen, hat auch endlich der neue Tourplan für den Winter 2013/2014 Form und Gestalt angenommen und ist jetzt abrufbar.
Trails of Lapland
Ein Freund für's Leben
26.01.2013
Larsson kurz vor seiner ersten Nacht in der Wildnis
Kurz vor Beginn der Wintersaison hatte ja Husky Larsson seine Pfote auf unsere Huskyfarm gesetzt und wir waren damals sehr gespannt, was für ein Charakter sich hinter dem schwarzen Larsson verbirgt. Nach nur einem Tag der Eingewöhnung ließen wir Larsson am Training teilnehmen und sofort war uns klar, dass für Larsson nur eines zählt – Laufen! Laufen, bis die Erde bebt! Und etwas anderes ist uns ebenso schnell bewusst geworden: Larsson ist eine herzensgute Seele! Damit fiel die Wahl für eine zukünftige Wohngemeinschaft sofort auf den gutmütigen Lapaz, den wir mit dieser Umstrukturierung gleichzeitig aus dem Zugriff des mitunter launischen Kailash befreiten. Letzerer wiederum bekam im Austausch die beiden Damen Lady & Nasca an die Seite gestellt, womit wir geschickt jeglichen Grund zur Klage direkt im Vorfeld abgeschmettert haben.

Nun ist es ja leider nicht so, dass sich zwei Hunde gleichen Geschlechts, wovon einer seit Jahren die Besatzungsrechte über Grund und Boden innehat, und der andere für alle sichtbar den Stempel „Eindringling“ trägt, schwanzwedelnd um den Hals fallen und sich vor Begeisterung in die Pfoten klatschen. Larsson, die unbeschwerte Seele, hatte allerdings genau diese Absicht, als er bei Lapaz eingezogen ist. Lapaz hingegen behandelte den Fremden äusserst gewöhnlich: eben wie einen Fremden! Er ignorierte ihn vollends! Das nahm Larsson jedoch nicht kampflos hin und damit begann er eine Umwerbung, die die Welt noch nicht gesehen hat. Ohne Unterlass versuchte Larsson fortan Lapaz zum Spielen aufzufordern, begleitet von ununterbrochenem und alles überschallendem Gebell. Lapaz seinerseits stand, lag oder saß Tag für Tag, Woche für Woche, nur reglos da, starrte unbeeindruckt an Larsson vorbei und dachte sich: „Du kannst weiterbellen bis zu noch schwärzer wirst. Auf meiner Wunschliste stand’st Du nicht!“ Und das tat Larsson dann auch…bis sogar uns bald der Geduldsfaden riss und wir auf Knien mit Kuchen, Blumen und einer Flasche Sekt bewaffnet zu Lapaz gekrochen sind, und ihn angefleht haben, den Larsson doch endlich zu erhören. Schließlich ist der ja auch bald heiser! Doch das einzige was in dem Moment gegriffen hätte, wäre Larssons plötzliche Geschlechtsumwandlung. Doch die war nicht drin. Also ging’s weiter: Vorderkörpertiefstellung, gefolgt von herzhaftem Gebell - mit dem gleichbleibenden Ergebnis: die eiskalte Schulter.

Doch eines schönen Tages, nach 3 Wochen Terror, wir begannen gerade mit den Füttervorbereitungen – das ist der Moment wo viele Hunde ihr anderes Ich nach außen stülpen – sahen wir, wie Lapaz und Larsson nach Strich und Faden miteinander spielten! Uns ist das Herz fast aus der Brust gesprungen, vor Glück, vor Freude…und vor Erleichterung! Larsson, Du hast es geschafft!!!
Und neulich machte ich eine Entdeckung, die mein Herz zum überlaufen brachte – Larsson und Lapaz lagen, eng aneinander gekuschelt, zusammen in der kleinen Hütte!
Und damit war der Grundstein gelegt zu einer immerwährenden norwegisch (Lapaz)-schwedischen (Larsson) Freundschaft, die nichts auf der Welt mehr zu zerstören vermag.

Danke Lapaz, dass Du Larsson in Dein Herz gelassen hast! Danke Larsson, dass Du nicht aufgehört hast, dafür zu kämpfen!
Larsson neben Stig on Tour
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Unser Nachwuchs lernt Laufen
20.01.2013
Bosse und Bodie das erste Mal im Geschirr
Chacha und Gaja das erste Mal im Geschirr
Heute erlebten unsere fünf Rabauken, die Mitte des vergangenen Jahres das Licht der Welt erblickten – mal abgesehen von ihrer Geburt – ihren aufregendsten Moment in ihrem Leben:

Wir haben sie heute das allererste Mal für eine kurze Runde ins Geschirr gesteckt und vor den Schlitten gespannt. Viele Bilder gibt es von diesem Ausflug nicht, da wir uns voll und ganz auf die Frischlinge konzentrieren mussten, damit sie in jeder Hinsicht ein tolles Erlebnis mit ihrem „ersten Mal“ verbinden. Und das ist uns gelungen – sie hatten allesamt einen Mordsspass! Und wir haben es in unserer inzwischen mehrjährigen Karriere das erste Mal erlebt, dass sich alle 5 schon kräftig in die Leinen gestemmt haben, als wir noch keine 100 Meter unterwegs waren! Prima Kerlchen, die Bande!


Chacha ist überglücklich nach seinem ersten Hundeschlitten-Training
Richtig antrainiert werden sie jedoch erst im nächsten Herbst, doch für die Kleinen ist es ein riesiger Vorteil, wenn sie ihre ersten „Gehversuche“ auf Schnee erleben können. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass sich der eine oder andere gern mit allen Vieren gegen diese neuerliche Zweckentfremdung seines bis dato gepflegten Lümmeldaseins zu wehren weiß… Wir werden diese Ausflüge noch einige Male in den nächsten Monaten wiederholen, aber der Knoten ist jedenfalls schon geplatzt!
Hier seht Ihr Chacha kurz nach seinem ersten Trainingseinsatz: er fand es riesig!
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Nordlichter über Lappland
17.01.2013
Wenn sich die Sonne entschließt, den Nachthimmel der irdischen Nordhalbkugel zum Leuchten zu bringen, bietet sich uns ein majestätisches Schauspiel – jedes Mal in unterschiedlicher Dauer und in einer unterschiedlichen Intensität, doch stets mit rasant wechselnden Szenen, die uns davon abhalten, je den Saal vor Ende der Vorstellung zu verlassen. Manchmal jedoch - manchmal wird das himmlische Schauspiel in Starbesetzung aufgeführt! Wie an diesem letzten Abend unserer mehrtägigen Hundeschlittentour:
Das Quecksilber sank inzwischen auf -33°C und der kleine Ofen im Lavvu bullerte auf Hochtouren, als uns das mystische Leuchten am Himmel aus dem Zelt lockte und eine Ewigkeit in seinem Bann gefesselt hielt.
Trails of Lapland
Unsere erste Tourwoche im neuen Jahr
13.01.2013
Hier findet Ihr einige Eindrücke aus unserer ersten Tourenwoche im neuen Jahr. Viele meinen, dass es in den Wochen um die Wintersonnenwende nur dunkel wäre. Doch schaut Euch diese Momente an: die schönsten Lichtstimmungen erleben wir in dieser Zeit!
Traumhafte Winterlandschaft
Wir Huskys sind in unserem Element! Die Eiskristalle in der Luft lassen einen Regenbogen entstehen.
Die Sonne verschwindet hinter dem Horizont Fantastische Winterlandschaft
Noch immer schaut die Sonne nur knapp über die Bäume. Die Huskys sind mit viel Spass dabei!
Eislochbohren - das Eis ist schon 60 cm dick. Ein Regenbogen zeigt sich hinter den Gespannen
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Ein Turbo für die Gespanne
09.01.2013
Lapaz im Huskyglück
Der Januar benimmt sich, wie es sich für den Norden gehört – er ist frostig kalt, tief verschneit und er steckt voller Erlebnisse für unsere Huskys, woran auch die vielen Rentiere nicht ganz unschuldig sind, die wir im Moment fast täglich auf unseren Touren treffen. Für den Musher empfindet sich solch eine Begegnung wie eine versehentlich ausgelöste Turbotaste. Mit Entzücken beschleunigen unsere vierbeinigen Jäger und holen alles aus sich heraus, um der duftenden Beute auf den Fersen zu bleiben...
Derartige „ Jagderlebnisse“ enden freilich stets erfolglos und bringen auch die Rentiere nicht in Bedrängnis, aber schon allein ihre Nähe sorgt für jede Menge Spaß bei den Vierbeinern!
Eine kleine Gruppe von Rentieren
Und das sind sie, die corpora delicti der schlagartig hohen Pulsfrequenz bei unseren Huskys: unschuldig und ratlos schauend, was da gerade auf sie zukommt, äußerst bedächtig in ihrer Meinungsfindung und behäbig in der Umsetzung der gefällten Fluchtentscheidung. Aber wenn sie sich erstmal entschieden haben, den Rückzug anzutreten, können Rentiere verdammt schnell werden: bis zu 80 km/h!
Gestern konnten wir auf unserer Hundeschlittentour die Samen beim Zusammentreiben ihrer Rentierherden beobachten. Mit dem immer tiefer werdenden Schnee in unserer Region werden die Tiere in Richtung Küste transportiert, wo sie besser an ihre Nahrung gelangen. Bald hat das Abenteuer „Rentiersafari“ für unsere Huskys also leider sein Ende…

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Gott Nytt År!
01.01.2013
Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes neues Jahr!

Bei uns fand das Jahr 2012 seinen gemütlichen und ruhigen Abschluss in der Grillkota bei gegrillter Rentierkeule und jeder Menge weiteren bissfesten und flüssigen Köstlichkeiten, die uns den Abschied von 2012 leichter, uns selber jedoch eindeutig schwerer gemacht haben.

Außer unseren Bäuchen formte sich über die Stunden unser erster weltgewichtiger Gedanke zum neuen Jahr, der die umstrittene Herkunft des Sprichwortes „schwedische Gardinen“ betrifft – unsere Antwort, die bestimmt jeglicher Diskussion standhalten wird:
Happy New Year!
   
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