Aktuelles
Expedition Vindelfällen
Eine spontane Komplettänderung des Tourverlaufs für die 8-tägige Expedition Vindelfjällen – Wetter culpa! – hat zu einem grossartigen und mindestens spektakulären Erlebnis geführt. Und zu diesen Bildern.
Aus der Tour wurde in diesem Jahr eine reine Fjällexpedition, bei der die Berge uns alles frei Haus dazu geschenkt haben, was sie zu bieten hatten und auch an Anstiegen haben wir nicht viel von dem ausgelassen, was einem das Vindelfjällen Naturreservat an Höhenlinien vor die Kufen legt.
Nach 8 Tagen sind wir am Sonntag mit einem Batzen von traumhaften Erinnerungen im Schlittensack wieder auf die Farm zurückgekehrt. Ordentlich durchgeschüttelt im körperlichen Ganzen auf den teilweise herausfordernden Abfahrten und in unseren Bäuchen wegen herzhaftestem Lachen, bleiben diese gemeinsamen Tage für mich auf absolut unbedingt jeden Fall unvergessen! Danke von Herzen, dass Ihr 4 dabei wart und die diesjährige Expedition Vindelfjällen zu einem unschlagbaren Erlebnis gemacht habt. Es hätte nicht wundervoller sein können!
Die erste Saisonhälfte ist vorbei!
So unglaublich schön dieser Winter war, so unglaublich flott will er sich jetzt wirklich aus dem Staub machen. Auf dem Weg zurück vom Flughafen sah die Landschaft aus wie normalerweise Mitte April und auf dem See vor der Farm könnte man jetzt Eisbaden, zumindest horizontal, ohne erst ein Loch bohren zu müssen, soviel Wasser hat sich auf der dicken Eisdecke in den letzten Tagen angesammelt.
Heute ist wieder eine Tourwoche zu Ende gegangen, aber trotz des viel zu warmen Wetters hatten wir eine riesig schöne gemeinsame Zeit! …und meine Vierbeiner jetzt auf jeden Fall einige fellfreie Rubbelstellen vom vielen Knuddeln, dem keiner von ihnen entkommen ist.
Mein Tourplan passt nun zufällig messerscharf auf die unerwarteten Wettererscheinungen, bei denen diesmal eine Zwischenjahreszeit, nämlich der Frühlingswinter mit seinen milden, sonnigen Tagen und minus-frostigen Nächten rücksichtslos übersprungen wurde und der Winter direkt in den Frühling gehopst ist. Nur meine Planung, meine 9 Junghunde zwischen den jetzt noch anstehenden Expeditionstouren anzutrainieren, schmilzt jetzt langsam dahin…
Hier seht Ihr einige Momente unserer gemeinsamen Tage in dieser Woche, in denen wir auch noch einmal an der Zeltkota waren, die in genau diesem Augenblick zusammengefaltet und in ihr Sommerquartier eingelagert wird. Ab heute ist die rund-um-die-Farm-Saisonhälfte offiziell vorbei.
Am Sonntag verlassen die Schlitten ihr Zuhause für eine 8-Tagestour und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, auf das was uns erwartet!
Abenteuerliche Spuren



Nach einer 3-Tagestour in der ersten Wochenhälfte haben wir uns am Samstag – noch vergnügt und abenteuerhungrig – zu einer 2-Tagestour auf den Weg gemacht. Für einige meiner Musher ist allerdings in den folgenden Stunden der Erlebnishorizont ein bisschen über die Erdkugel hinausspaziert und irgendwann wurde die Zeltkota für uns alle eher zu einem Wunder, als zu einem ganz normalen Tourziel… Der Winter meint es jetzt wirklich spannend mit uns!
Nachdem uns der Trail auf den ersten Kilometern wie auf einer Autobahn vorwärts getragen hat, offenbarte sich, fies-gemein erst 5 km nach der letzten möglichen Abkürzung, dass es die wenigen Minusgrade in der Nacht doch nicht so ganz geschafft hatten, das vom Vortag eingeweichte Sixpack der Trails so durchzuhärten, dass es uns über den gesamten Trag ertragen wollte. Und ab diesem Moment warfen sich hinter mir, kalkulierbar regelmässig, die Schlitten samt Musher, dem erfrischungsdurstigen Husky gleich, fröhlich links und rechts in den Schnee.
Insgesamt hat die Tour 2h länger als gewöhnlich gedauert, samt herausreduzierter Lunchpause, um dem letzten kristallinen Funken Hoffnung das Lavvu zu erreichen, noch eine Chance auf’s Überleben zu geben. Nach 36 zentimeterintensiv erlebten Kilometern hat sich die Zeltkota dann in unser erschöpftes Blickfeld geschoben. Einmal noch „Ven!“ (Links) und wir hatten es geschafft!
In der Nacht 6 Grad minus. Am nächsten Morgen knusprig harte Spuren und Sonnenschein. Und wir einstimmig entscheidungszufrieden auf direktestem Weg zurück zur Farm, solange uns der Frost noch vorwärts schlittern lassen wollte!















































