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Ab November bekommt jeder Hund zum Frühstück eine Portion Trockenfutter, welches aufgelöst in reichlich Wasser serviert wird. Hier geht es nicht nur um die zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffzufuhr, sondern auch um die Flüssigkeit, die die Huskys für das anstrengende Training unbedingt brauchen. Kurz, wir überlisten Sie damit, genügend zu trinken! Damit die Hunde genügend Zeit haben, ihr Frühstück vor der Arbeit zu verdauen, genehmigen wir uns jetzt unsere Morgenmahlzeit und beginnen anschließend mit dem Training.
Je nachdem, ob wir noch mit dem Trainingswagen arbeiten oder bereits den Hundeschlitten nutzen, werden wir 8-12 Huskys pro Trainingsrunde einspannen und unsere Runden drehen. Mit fortschreitendem Training stellt sich auch heraus, in welcher Position welcher Hund am besten arbeitet und auch mit wem neben sich er am besten läuft. Später bei den Touren kann es von Vorteil sein, wenn die Hunde während des Trainings an das Laufen in verschiedenen Positionen gewöhnt sind. Nicht zuletzt ist es auch eine Frage der Motivation für die Hunde!
Wir trainieren unsere Huskys 4 mal pro Woche. Die Entscheidung, wie oft jeder einzelne trainiert wird, hängt auch vom Befinden der Hunde ab. So werden alle Pfoten im Anschluss an jedes Training kontrolliert.
Nach dem Training wird die Ausrüstung kontrolliert, ausgebessert und für den nächsten Tag wieder ordentlich verstaut. Stehen wir bereits auf dem Schlitten, so wird auch dieser überprüft und der eine oder andere Knoten ersetzt.
Wenn wir gerade Welpen oder Junghunde auf der Farm haben, verbringen wir viel Zeit mit dem Nachwuchs mit spielen, sozialisieren und natürlich auch mit lernen. Natürlich müssen auch die Kleinen eines Tages an das Geschirr gewöhnt sein, sich Booties anziehen lassen und das Stake-Out als Lagerplatz akzeptieren lernen. So zeigen wir den Jüngsten Stück für Stück, was es bedeutet, in die Riege der arbeitenden Generation hineinzuwachsen.
Am Abend füttern wir das Rudel, wozu Sie herzlich eingeladen sind. Allerdings ist hier eine Kleinigkeit zu beachten: bei dem lautstarken Protest erlangt man schnell den Eindruck, es ginge bei den Vierbeinern schier um Leben und Tod…also wollen wir sie nicht allzu lange mit dem Fleisch vor der Nase warten lassen! Daher erinnert die Fütterung nicht unwesentlich an Akkordarbeit. Sobald jeder sein Menü vor der Nase hat, wird es wieder schlagartig ruhig.
Während unserer gemeinsamen Mittag- und Abendessen haben wir genügend Zeit, über die Besonderheiten des Huskytrainings, der Pflege und der Aufzucht der Hunde zu sprechen. Das in dieser Woche Erlernte und Erlebte wird weit über die Grundbegriffe des Mushings hinausgehen. Eines ist sicher: kein Buch kann die selbst gemachte Erfahrung ersetzen!
Nach den Trainings haben Sie die Möglichkeit, die Farmumgebung per Rad, mit dem Kanu oder zusammen mit einem Husky bei einem Spaziergang zu erkunden.
Ganz bestimmt werden Sie Ihren Alltagsstress von Daheim bei diesem Aufenthalt völlig hinter sich lassen. Zu fremd und zu aufregend werden die unzähligen neuen Erfahrungen dieser Huskytrainingswoche sein, die Sie mit nach Hause nehmen. Und wahrscheinlich haben Sie in dieser Woche die meisten immerwährenden Freundschaften Ihres Lebens geschlossen!
Wollen Sie eines Tages eine mehrtägige Hundeschlittentour mit Ihren vierbeinigen „Schülern“ unternehmen, sind Sie jederzeit herzlich willkommen!






